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Veränderung - Wachstum

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Zerbrechlich ist ein Gleichgewicht, denn manchmal braucht es wenig, um es aus der Balance zu bringen. Das soll auch so sein, denn wo bliebe sonst die Veränderung, der Fortschritt, wenn alles stabil wäre? Nur wenn wir die bestehenden Verhältnisse in Frage stellen können, Stabilitäten durcheinander werfen dürfen, kann Neues entstehen. Selbstverständlich stehen Veränderungen auch immer Ängste gegenüber. Wir müssen Gewohntes, Vertrautes loslassen, das uns bisher tatsächlich oder vermeintlich Sicherheit brachte. Wenn es uns gelingt, solchen Ängsten Gewissheit und Zuversicht entgegen zu stellen, uns von den Bedrohungen nicht dominieren zu lassen, können wir ein neues Gleichgewicht bauen. Etwas Neues mit allen Chancen und Gefahren. Von unten anfangen, mit Mut und Optimismus. Stein auf Stein. In schöner Balance ein neues Gleichgewicht zu finden, ist ein kreativer Prozess der auch in meinem Inneren stattfindet, wenn es mir gelingt, meine innere Unruhe zu überwinden. Mit innerem Frieden, Ausgegl...

Visualisieren

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Der Geist setzt dir Grenzen – er eröffnet dir jedoch auch Möglichkeiten. Dein Vorstellungsvermögen, zusammen mit dem geöffneten dritten Auge für spirituelle Erfahrungen, erweitern deine grenzenlose Vorstellungskraft, welche letztlich eine Zielerreichung unterstützt.  Beim Visualisieren stellst du dir bewusst und gezielt Zustände, Abläufe und Handlungen in deinem Leben vor.  Beispiele für Visualisierungen sind: Beruflicher, sportlicher, finanzieller Erfolg Leistungsziele Anstehende Herausforderungen   Bewältigung von Ängsten, Zwängen Gesunder Schlaf Liebe und Partnerschaft Gesundheit, Genesung und Heilung Beeinflussung körperlicher Vorgänge Persönliche Träume und Wünsche   … Du visualisierst, indem du dir das, was du erreichen und wie du es erreichen möchtest, innerlich, mit ganzheitlichen Vorstellungsbildern realisierst: Ein ist ein innerer Film mit dir in der Hauptrolle. Gedanken, Visionen und Handlungen zu visualisieren, also starke innere Sinneswahrnehmungen (Bild...

Yogisch-Ayurvedische Psychologie

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Yogisch-Ayurvedische Psychologie Hinter jeder Psychologie steht eine Philosophie , ein Menschenbild , welches den psychologischen Theorien eine bestimmte Ausrichtung gibt. Sagt beispielsweise die Philosophie: „Der Mensch ist im Grunde seines Wesens böse“, entsteht aus dieser grundlegenden Annahme eine völlig andere Psychologie, als wenn die Philosophie sagt: „Im Grunde seines Wesens ist der Mensch gut“: Die Philosophie die hinter der yogisch-ayurvedischen Psychologie steht, sind die Philosophie des  Yoga , Aspekte des Samkhia und der Vedanta , die alle davon aus gehen, dass die Seele aller Lebewesen göttlich, vollkommen, unveränderbar und passiv sei. Dadurch sind auch alle Lebewesen in ihrer Göttlichkeit miteinander verbunden, da sie denselben Kern haben. Beim Yoga gehen wir durch acht Stufen der Selbstverwirklichung den spirituellen Weg. Ayurveda befasst sich mit der Gesundheit von Lebewesen aus einer ganzheitlichen Sicht, indem das feinstoffliche Zusammenspiel...

Vom Naturgesetz des Rhythmus

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  Wachstum ist im Plan der Natur, schreibe ich in meinem Buch «Wachstum und Entwicklung (Das Erwachen der Urkraft Shakti)». Alles was gesund ist wächst. Stellt ein Lebewesen sein Wachstum ein, geht das gegen das Naturgesetz, was letztlich dazu führt, dass es krank wird oder sogar stirbt, denn die Natur ist stärker als das Individuum. Das Naturgesetz des Wachstums spricht aber nicht vom ungebremsten, ewigen Wachstum, vom beschleunigten, künstlichen Wachstum, denn es gibt noch ein anderes Naturgesetz, das Gesetz des Rhythmus. Der Rhythmus meint den Wechsel von Expansion und Konzentration, der Anstrengung und der Ruhe. Überall in der Natur beobachten wir Expansion und Konzentration: Die Natur geht im Frühjahr in die Expansion, Im Sommer in die Konzentration, im Herbst in die Expansion bevor sie im Winter wieder in die Konzentration geht. Der Atem, der Herzschlag, der Menstruationszyklus, die pulsierende Vakuole beim Einzeller, die stufenweisen Entwicklungsschritte beim Kind…sind nur e...

Der Körper spricht nicht deine Sprache

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So einfach - wie viele glauben - ist es nicht, den Körper zu verstehen. Kopfschmerz heisst nicht einfach: «Du bist zu viel im Kopf»; Nacken-, Schulterschmerzen bedeuten nicht einfach: «Du trägst eine zu grosse Last»; ein Zwicken im Bauch ist nicht einfach die Aufforderung, mehr auf seine Gefühle zu hören… Der Körper sendet andere, als sprachliche Signale. Um diese zu verstehen und für uns nutzbar machen zu können, verwenden wir eine mehrstufige, kreative «Übersetzungsarbeit», den Körperdialog.  Den Körperdialog starten wir mit einer klaren Fragestellung, wie beispielsweise: «Was will mir mein Schmerz oder meine Krankheit sagen?» oder «Soll ich dieses Haus kaufen?»; «Für welche Stelle soll ich mich entscheiden?»; «Was steht meinem Glücklichsein im Weg?»; «In welche Richtung, bezüglich meiner beruflichen Weiterentwicklung, soll ich gehen?»… Nachdem die Frage formuliert wurde, begeben wir uns auf eine Reise in unseren Körper. Dies kann direkt zu einem schmerzenden oder kranken Bereich...

Selbsterlaubnis zur Überwindung von Schüchternheit

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Schüchterne Menschen reagieren oft auf eine Begegnung mit anderen Menschen mit Verunsicherung oder Furcht. Dies veranlasst sie, sich zurück zu ziehen, in Gesellschaft zu verstummen und zwischenmenschliche Situationen zu vermeiden. Dabei fühlen sie sich jedoch meist unwohl und oft beneiden sie auch andere, die scheinbar völlig locker und selbstsicher auftreten können. Platte, pseudopsychologische Kurse und Trainings, die schüchternen Personen ein selbstbewusstes Auftreten antrainieren wollen, gehen allein schon deshalb in die Hose, weil diesen Menschen erst recht der Spiegel ihrer Unfähigkeit, die sie durch ganz einfache, banale und lächerliche Tricks überwinden können sollten, hingehalten wird: „Du musst nur diese Hürde überspringen, indem du dir eine lustige Geschichte einfallen lässt, die du anderen erzählen kannst... .“ So einfach lässt sich jedoch Schüchternheit nicht besiegen. Manchmal geben sich schüchterne Menschen tatsächlich einen Ruck und versuchen ihre tief liegende ...

Wann ist yogisch- ayurvedisch-psychologische Lebensberatung und Therapiue hilfreich?

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Einess sei vorweg genommen:  Yogisch-Ayurvedisch-Psychologische Lebensberater*innen und Therapeut*innen sind keine Psycholog*innen, schon gar keine Psychotherapeut*innen. Trotzdem können sie für Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine wirksame Unterstützung sein, denn viele dieser Menschen brauchen keine Psychotherapie, sondern eine ausgebildete Fachperson, die sie mit Kompetenz durch eine schwierige Zeit begleitet und dafür auch ein Honorar bekommt. Diplomausbildung in Yogisch-Ayurvedischer-Psychologie; Lebensberatung und Therapie. Die Aufgabe der yogisch-ayurvedisch-psychologischen Lebensberaterin und Therapeutin besteht darin, die KlientInnen darin zu unterstützen, ihr Wachstum wieder in Gang zu bringen. Aus der vedischen Philosophie wissen wir: Wachstum ist im Plan der Natur. Wer wächst, lebt gesund, wer sein natürliches Wachstum bremst oder gar blockiert, lebt ungesund. Gerade in schwierigen Zeiten verkrampft sich der Mensch. Er hat die Tendenz an Altbewährtem a...