Visualisieren
Der Geist setzt dir Grenzen – er eröffnet dir jedoch auch Möglichkeiten.
Dein Vorstellungsvermögen, zusammen mit dem geöffneten dritten Auge für spirituelle Erfahrungen, erweitern deine grenzenlose Vorstellungskraft, welche letztlich eine Zielerreichung unterstützt.
Beim Visualisieren stellst du dir bewusst und gezielt Zustände, Abläufe und Handlungen in deinem Leben vor.
Beispiele für Visualisierungen sind:
- Beruflicher, sportlicher, finanzieller Erfolg
- Leistungsziele
- Anstehende Herausforderungen
- Bewältigung von Ängsten, Zwängen
- Gesunder Schlaf
- Liebe und Partnerschaft
- Gesundheit, Genesung und Heilung
- Beeinflussung körperlicher Vorgänge
- Persönliche Träume und Wünsche
- …
Du visualisierst, indem du dir das, was du erreichen und wie du es erreichen möchtest, innerlich, mit ganzheitlichen Vorstellungsbildern realisierst: Ein ist ein innerer Film mit dir in der Hauptrolle. Gedanken, Visionen und Handlungen zu visualisieren, also starke innere Sinneswahrnehmungen (Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcker, Körperempfindungen) aus ihnen zu erschaffen, löst besonders starke Emotionen aus, die dich unterstützen, ins Handeln zu kommen und auf deine Ziele hinzuarbeiten.
Durch intensive Visualisierung versetzt du dich gedanklich und emotional in einen positiven Zustand und sendest dadurch entsprechende Signale nach aussen. Damit machst du dir das Gesetz der Anziehung zunutze und sorgst dafür, dass dir die Welt in die Karten spielt.
Visualisieren ist auch ein wichtiger Teil eines erfolgreichen Hirn- und Lernerfolgstrainings.
Bei der Genesung nach Krankheiten, der Beeinflussung von Körperprozessen, der Heilung nach Verletzungen oder nach Operationen, bietet die Visualisierung nachgewiesenermassen hervorragende Unterstützung, indem beispielsweise Komplikationen vermieden, Heilungsprozesse beschleunigt werden können und Therapien besser anschlagen. Hier spielt der Placeboeffekt eine grosse Rolle, indem die positive, zielorientierte, innere Haltung in grossem Masse den Heilungserfolg begünstigt. Wissenschaftlich untersucht und belegt ist beispielsweise der Effekt, dass verletzte Menschen, die nicht trainieren können, durch Visualisierung von Bewegungs- und Krafttraining weniger Muskelmasse verlieren, als die Kontrollgruppe ohne Visualisierung. Ebenso kann auch das Training der Beweglichkeit durch Visualisierung positiv unterstützt werden. Nicht umsonst wenden immer mehr Spitzensportler*innen im Training, vor Wettkämpfen aber auch bei der Genesung nach Verletzungen Visualisierungen an.
In der psychologischen Praxis machen meine Klient*innen mit Visualisierungen sehr schöne Erfahrungen. Beispiele: Ängste werden vermindert oder verschwinden ganz, Fixierungen und Zwänge lösen sich auf und Schlafstörungen werden überwunden. Dies ist allerdings vor allem dann möglich, wenn wir die Visualisierung mit therapeutischer Trance verbinden.
Diese Zusammenhänge lernst du in der Ausbildung in Yogisch-Ayurvedischer Psychologie

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