Achtsamkeit
Wenn wir wahrnehmen, was in uns und mit uns in den verschiedensten Lebenssituationen passiert, ohne es zu bewerten oder verändern zu wollen, sind wir Achtsam mit uns selbst.
Wenn wir in gleicher Art und Weise mit unserem Umfeld und Situationen umgehen, sind wir achtsam gegen aussen.
Wenn wir in gleicher Art und Weise mit unserem Umfeld und Situationen umgehen, sind wir achtsam gegen aussen.
Dies birgt jedoch die Gefahr der passiven Gleichgültigkeit und diese ist m.E. nicht gemeint. Passive Gleichgültigkeit besteht darin, dass ich achtsam wahrnehme, dass es jemandem nicht gut geht, ohne etwas zu unternehmen. Darum spreche ich gern von «engagierter Achtsamkeit», dem mitfühlenden Wahrnehmen, was um mich herum geschieht, zusammen mit der inneren Aufforderung zu handeln, wenn es mir notwendig erscheint.
Mit zunehmender spiritueller Entwicklung wächst unsere Achtsamkeit. Wir werden authentisch, wertschätzend und einfühlsam.
Yoga, Meditation, Chakraarbeit und viele andere spirituelle Praktiken dienen dazu unsere spirituelle Entwicklung zu unterstützen. Dass daraus eine bessere körperlich-geistige Gesundheit resultiert, ist eine Folge davon. Ich gehe also nicht in erster Linie ins Yoga um fitter und körperlich flexibler zu werden, sondern um meine Achtsamkeit zu entwickeln. Ich meditiere nicht, um besser schlafen zu können, sondern um achtsamer zu werden. Ich mache nicht Chakraarbeit um meine Migräne zu besiegen, sondern um achtsamer zu werden. Dass aber aus der feineren Achtsamkeit das Tor zur besseren Gesundheit – im weitesten Sinn – geöffnet wird, ist unbestritten.
Aus meiner Sicht, der yogisch-ayurvedischen Psychologie, führt bessere Achtsamkeit dazu, dass egoistisch-rationale Prägungen (Ahamkara-Manas-Dominanz) an Kraft verlieren. Dies ermöglicht der tiefer liegenden, natürlichen Intelligenz (buddhi) ihre Arbeit aufzunehmen, nämlich zwischen dem zu unterscheiden was mit gut tut und was mir Lust macht, was zu viel ist und was im Moment das Richtige für mich ist.

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